Workshop im Urwald und Tierpark Sababurg

22. April bis 24. April 2022: (ausgebucht)
neuer Termin: 21. Oktober bis 23. Oktober 2022
Flyer zum Herunterladen (PDF)

 
Neues Angebot: Eisvogel-Fotografie (hier klicken)


Das NSG Urwald Sababurg mit seinen markanten Baumveteranen ist sicher eines der interessantesten Waldgebiete Deutschlands. Nach einer Umfrage der Heinz Sielmann Stiftung zählt dieser Wald zu den attraktivsten Naturwundern des Landes. Mehr Bilder …

Der Tierpark Sababurg ist der älteste europäische Tierpark und landschaftlich einer der schönsten in Deutschland.
Mehr Informationen: www.tierpark-sababurg.de

Die Teilnehmer haben die Gelegenheit, sich unter kompetenter Anleitung intensiv mit der Fotografie alter Bäume und Alleen zu befassen. Darüber hinaus verbringen sie einen Nachmittag im Tierpark Sababurg.

Urwald Sababurg

Weißkopfseeadler

Urwald Sababurg

Porling

Uhu

Wölfe

Luchse

Allee

Urwald Sababurg

Urwald Sababurg


Ablauf

Freitagabend (Seminarraum):

  • Einführungsvortrag zum Ablauf mit vielen Bildbeispielen
  • Kennenlernen der Teilnehmer

Samstagvormittag (NSG Urwald Sababurg):

Wir werden schon sehr früh morgens draußen sein um das Atmosphärische dieser Zeit und die unterschiedlichen Lichtsituationen im Bild festzuhalten. In diesem Praxisseminar wollen wir uns dem Urwald mit seinen markanten Einzelbäumen fotografisch nähern, bis hin zu Details und Strukturen.

In zwei Gruppen erarbeiten die Teilnehmer verschiedene Aufgaben, deren Ergebnisse besprochen werden. Dabei werden weitere Anregungen und praktische Hilfestellungen gegeben.

Folgende Fragestellungen, die für die Bildgestaltung von Bedeutung sind, werden gemeinsam erarbeitet:

  • Welche Objektive und Brennweiten kann ich einsetzen?
  • Welchen Einfluss hat die Blendeneinstellung auf die Bildgestaltung?
  • Wann ist der Einsatz eines Polfilters sinnvoll?
  • Wie kann ich mit verschiedenen Techniken Bildkompositionen erarbeiten?

Samstagnachmittag (Tierpark Sababurg):

Eine Vielzahl von Tiermotiven bietet sich dem Fotografen an. Greifvögel, Wölfe und Luchse werden wir aus nächster Nähe ausgiebig fotografieren. Dabei gibt es viele Ratschläge, die für eine erfolgreiche Tierfotografie wichtig sind.

Greifvögel: Wir werden am offiziellen Flugprogramm der Greifenwarte teilnehmen und haben dabei die Möglichkeit, die Greife in Aktion zu fotografieren. Darüber hinaus werden uns zwei Falkner ihre Vögel (Steinadler, Seeadler, Weißkopfseeadler, Wanderfalke, Uhu und Schleiereule) für Porträtaufnahmen zur Verfügung stellen.

Neu: Der Falkner trainiert speziell für uns eine Schleiereule und einen Uhu und wird diese ohne Geschüh (Lederbänder und Fußmanschetten) nur den Workshopteilnehmern für Flugaufnahmen präsentieren.

Wölfe und Luchse: Mit Extrafütterungen werden die Tiere in die Nähe der Fotografen gelockt. Hier hat man dann die besten Möglichkeiten für einmalige Aufnahmen.

Samstagabend (Seminarraum):

Dieser Abend dient dem Erfahrungs- und Gedankenaustausch. Einzelheiten für den folgenden Tag werden besprochen. Im Anschluss wird eine Beamer-Schau gezeigt.

Sonntagvormittag (NSG Urwald Sababurg und Domäne Beberbeck):

Wir vertiefen das am Vortag Erreichte und suchen weitere imposante Baumgestalten im Urwald auf. Heute beschäftigen wir uns näher mit besonderen Aufnahmetechniken, wie z.B. der Doppelbelichtungstechnik.


Sonntagnachmittag (Seminarraum):

Ausführlich werden die Bildergebnisse der Fotografen besprochen. Ein professioneller Beamer steht zur Verfügung.

Der Workshop endet um etwa 16 Uhr.


Voraussetzungen:

Dieser Workshop ist für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet.

  • Grundkenntnisse der Fotografie und Kamerabedienung sollten vorhanden sein
  • Spiegelreflex- oder Bridgekamera
  • Objektive mit Brennweiten von Weitwinkel bis 200 mm
  • Dreibeinstativ und Kabel- bzw. Fernauslöser
  • wetterbedingte Bekleidung und Schuhwerk

Teilnehmerzahl:

Die Teilnehmerzahl ist auf 8 Fotografen/Fotografinnen begrenzt.

Kosten:

335 Euro, enthalten ist der Eintrittpreis zum Tierpark.

Unterkunft:

Eine Auflistung der Unterkünfte (alle Preiskategorien) wird den Teilnehmern nach Anmeldung zugeschickt. Wohnmobilfahrer können den, nachts sehr ruhigen, Parkplatz vor dem Tierpark nutzen. In der Nähe befindet sich auch ein Campingplatz.

Anmeldung:

Die Anmeldung kann per E-Mail oder Post erfolgen.

Für Rückfragen stehen wir auch gern telefonisch zur Verfügung.


Veranstaltungsort: Anfahrt: Veranstalter:



Tierpark Sababurg
Sababurg 1
34369 Hofgeismar
www.tierpark-sababurg.de/service/anfahrt-und-parken/ Manfred Delpho
Am Rain 10
34281 Gudensberg
Tel.: 05603-3132
info@delpho.de
www.delpho.de

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Eisvogelfotografie im Winter


Wer den Eisvogel hautnah erleben möchte, dem biete ich die seltene Gelegenheit, den farbenprächtigen kleinen Fischer auf meinem Privatgrundstück zu beobachten und zu fotografieren.


Nach fast zehnjähriger Pause habe ich im vergangenen Winter wieder versucht, den Eisvogel auf mein naturnahes Wiesengrundstück, auf dem sich zwei kleine Teiche befinden, zu locken. Es dauerte geraume Zeit, aber dann stellte er sich regelmäßig zum Fischen ein. Er blieb mir bis zum Frühjahr treu, und er hat viele Fotografen begeistert.


Auch jetzt hat sich wieder ein Eisvogel am Teich eingefunden und inzwischen fischt er regelmäßig. Bis zu zwei Fotograf*innen haben gleichzeitig die Möglichkeit, den Eisvogel auf seiner Sitzwarte beim An- und Abflug mit und ohne Beute aus einer Entfernung ab 3 Meter zu fotografieren. Er ist an die beiden vorhandenen Tarnzelte gewöhnt.


Der Fotoansitz beinhaltet die Betreuung sowie eine gründliche Einweisung mit vielen Tipps und Infos zur Eisvogelfotografie.


Leistungsstarke Nikonobjektive können bei Bedarf gemietet werden.


Im Ort bieten zwei Hotels Übernachtungsmöglichkeiten.


Alle weiteren Informationen gerne auch telefonisch oder per E-Mail:


Manfred Delpho, Am Rain 10, 34281 Gudensberg

Tel.: 05603/3132

E-Mail: info@delpho.de

Eisvogelbilder siehe auch   Fotogalerie - Vögel - Eisvögel im Winter


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Erfahrungsbericht:

Fototermin mit Eisi - Eisvogelfotografie bei Manfred Delpho

Kurz vor Weihnachten war es soweit. Ich hatte einen Termin mit Manfred Delpho ausgemacht und fieberte meinem ersten Fotografieren aus dem Tarnzelt entgegen. So richtig konnte ich mir nicht vorstellen, welche Möglichkeit mir da geboten wurde!

Manfred hat in wochenlanger Arbeit die Eisvogeldame Eisi angelockt, sie an sich gewöhnt. Ein Ritual signalisiert dem Vogel die herannahende Störung. Er kann sich darauf vorbereiten, wird nicht verschreckt und kommt weiterhin zum gewohnten Ansitz. In unmittelbarer Nähe hat Manfred ein Tarnzelt aufgebaut. Komfortabel mit Campingstuhl und warmem Lammfell ausgestattet. Sorgfältig und genau weist er mich in die Verhaltensregeln ein -  halte ich sie nicht ein, besteht die Möglichkeit, dass der Vogel so heftig gestört wird, dass er vorläufig oder überhaupt nicht wieder kommt – und die wochenlange Fütterung mit lebenden Kleinfischen war vergebens.

Mit nur etwa 3 Metern Abstand sitze ich gut getarnt im Zelt, die Kamera auf den Ansitz des Vogels aus- und eingerichtet. Ich weiß, was im Notfall zu tun ist, um dem Tier zu vermitteln, dass keine Gefahr vom Tarnzelt ausgeht. Manfred hat mir noch letzte Tipps zur Kameraeinstellung gegeben und dann bin ich alleine. Ich sitze eingemummelt im Zelt, etwas besorgt, ob ich es bis zum Einbruch der Dunkelheit durchhalten kann. Der Blick ist auf den Ansitz des Eisvogels fokussiert – also nur durch die Kamera kann ich einen kleinen Flecken Teich sehen. Es dauert nicht lange, da nehme ich einen rotbraunen Farbton im Sucher wahr – Eisi ist da!!!!!

Jetzt heißt es Ruhe bewahren, nicht gleich losfotografieren, sondern den Vogel erst mal fischen lassen. Es ist faszinierend – wie der Blitz taucht Eisi und sitzt schon wieder auf ihrem Platz. Der 3. Tauchgang beschert ihr die erste „Beute“ – einen recht großen Fisch, den sie durch gezielte Schläge auf den Ast zum Schlucken vorbereitet. Nach etwa 10 Minuten und einigen erfolgreichen Tauchgängen ist sie offenbar satt und verschwindet. Nun dauert es eine Weile – oder sollte es das gewesen sein? Noch weiß ich nicht wie viele Fischchen so ein Eisvogel am Tag verdrückt.

Dann taucht Eisi wieder auf. Meine Welt besteht nur noch aus Eisvogel – faszinierend und so etwas von blitzschnell, dass ich absolut verblüfft bin. Es scheint recht anstrengend für den kleinen Vogel zu sein, die im Verhältnis doch recht großen Fischchen, zu schlucken. Jedenfalls geht die Atemfrequenz nach dem Fressen deutlich hoch. Gegen Mittag kommt Manfred und ich kann das Zelt kurz verlassen, mir die Beine vertreten und mich strecken. Aber es zieht mich schon wieder ins Zelt.......

Manfred ist kaum weg, da taucht Eisi wieder auf. Sie bleibt nun immer länger. Auch gewinne ich mit der Zeit den Eindruck, dass sie ganz genau weiß, dass ich im Zelt sitze und sie beobachte, aber sie scheint sich sicher zu fühlen. Immer wieder aufs Neue bin ich fasziniert und fotografiere was das Zeug hält. Noch bin ich recht skeptisch wie die Qualität meiner Fotos sein wird. Das Licht ist zwar schön weich aber es ist recht trübe – aber Eisi ist wundervoll -  einen Vogel so aus der Nähe beobachten zu können, ist für mich ein Traum. Irgendwann wird es dann doch recht dunkel und ich rufe Manfred an, dass er mich aus dem Versteck befreien möge.

Ganz erfüllt und glücklich fahre ich zurück nach Kassel. Zu Hause bin ich dann doch stolz auf meine Fotos und selig, dass Manfred mir diese Beobachtungs- und Fotomöglichkeit geboten hat. Es wird hoffentlich noch zu mehr Fototerminen mit Eisi kommen!!!!

Gertrud M., Kassel


Weitere Erfahrungsberichte:

Eisvogelfotografie bei Manfred Delpho - Langgehegter Traum wird endlich wahr (PDF)


Eisvogel

Eisvogel

Eisvogel

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